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Was ist der schmerzhafteste Ohrpiercing?

Was ist der schmerzhafteste Ohrpiercing?

Wenn du dich für einen Ohrpiercing interessierst, hast du sicher schon viel darüber gelesen und gehört, dass manche Piercings schmerzhafter sind als andere. Aber was ist nun wirklich der schmerzhafteste Ohrpiercing? In diesem Blogbeitrag erfährst du mehr darüber.

Die verschiedenen Arten von Ohrpiercings

Es gibt eine Vielzahl an Ohrpiercings, die sich in Bezug auf Schmerzen und Heilungsprozess unterscheiden. Hier eine Übersicht der gängigsten Varianten:

Ohrlochpiercing

Das klassische Ohrlochpiercing ist wohl der bekannteste und am weitesten verbreitete Ohrpiercing. Dabei wird das Ohrläppchen durchstochen, um einen Schmuckstecker einzubringen. Dieser Piercing-Typ gilt als relativ schmerzarm und heilt in der Regel innerhalb von 6-8 Wochen ab.

Traguspiercing

Der Tragus ist der kleine Knorpelvorsprung vor dem Gehörgang. Ein Traguspiercing wird direkt in diesem empfindlichen Bereich gestochen. Viele empfinden diesen Piercing-Typ als sehr schmerzhaft, da der Knorpel sehr sensibel ist. Die Heilung kann bis zu 4 Monate dauern.

Helix-Piercing

Beim Helix-Piercing wird der obere Ohrknorpel durchstochen. Da es sich ebenfalls um Knorpelgewebe handelt, kann der Schmerz als unangenehm empfunden werden. Die Heilung dauert ca. 3-6 Monate.

Industriepiercing

Auch Scaffpiercing genannt, wird hierbei der Knorpel zwischen Ohrläppchen und Helix durchstochen. Da an dieser Stelle zwei Einstichstellen sind, ist das Industriepiercing als sehr schmerzhaft bekannt. Die Heilung kann bis zu 9 Monate in Anspruch nehmen.

Rook-Piercing

Der Rook-Piercing befindet sich im oberen, inneren Knorpelbereich des Ohrs. Aufgrund der empfindlichen Stelle und des dicken Knorpels zählt dieser Piercing-Typ zu den schmerzhaftesten. Die Heilung kann bis zu einem Jahr dauern.

Welcher Ohrpiercing ist am schmerzhaftesten?

Basierend auf den Erfahrungsberichten vieler Piercee ist der Rook-Piercing der schmerzhafteste Ohrpiercing. Die Einstichstelle im oberen, inneren Knorpelbereich des Ohrs ist sehr empfindlich und der dicke Knorpel macht das Stechen zu einer echten Herausforderung.

Knapp dahinter folgen das Industriepiercing und der Tragus-Piercing. Auch hier spielt der Schmerz durch den Knorpeldurchstich eine große Rolle.

Das Helix-Piercing und das klassische Ohrlochpiercing gelten im Vergleich als deutlich weniger schmerzhaft. Allerdings kann der Schmerz von Person zu Person variieren und hängt von vielen Faktoren ab.

Tipps, um den Schmerz zu reduzieren

Egal welchen Ohrpiercing du dir stechen lassen möchtest, es gibt ein paar Dinge, die du beachten kannst, um den Schmerz zu minimieren:

Wähle einen erfahrenen Piercer

Ein professioneller und erfahrener Piercer kann den Einstich deutlich schmerzärmer gestalten als ein Anfänger. Informiere dich also vorher über die Qualifikation deines Piercers.

Iss etwas vor dem Termin

Ein leichter Snack oder Getränk vor dem Piercen kann dazu beitragen, den Schmerz besser zu ertragen. Der Körper ist dann nicht ganz so angespannt.

Atme tief durch

Versuche, während des Stechens ruhig und gleichmäßig ein- und auszuatmen. Das hilft, die Anspannung zu lösen und den Schmerz besser auszuhalten.

Nimm Schmerztabletten

Über-Counter-Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen können den Schmerz deutlich reduzieren. Sprich mit deinem Piercer darüber, was er empfiehlt.

Lass dich ablenken

Unterhalte dich mit dem Piercer oder höre Musik, um dich vom Stechen abzulenken. So nimmst du den Schmerz weniger intensiv wahr.

Mit der richtigen Vorbereitung und Unterstützung lässt sich der Schmerz eines Ohrpiercings also deutlich reduzieren. Letztendlich ist jeder Körper aber individuell, sodass du deine persönlichen Erfahrungen machen musst.

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